03.11.2011
Sensors:
Preliminary results online
20.10.2011
Vorlesungsunterlagen online
für Techn. u. BE d. int. Optik
27.09.2011
Klausurergebnis GET online
09.09.2011
Sensors:
Final results online
31.08.2011
Abschlussarbeit zu vergeben als
Bachelor-/Studien- oder Diplomarbeit
29.07.2011
Sensors:
Second attempt date updated

Forschung: Das Arbeitsgebiet Mikrostrukturtechnik beschäftigt sich mit der Erforschung und Entwicklung neuer Fertigungstechnologien für Mikro- und Nanostrukturen aus Kunststoff mit den Methoden kostengünstiger Massenproduktionsverfahren wie dem Spritzgießen, Heißprägen oder Imprint-Verfahren.
Anwendungsbeispiele für mikro- bzw. nanostrukturierte Kunststoffbauteile sind u.a. integriert-optische Komponenten für optische Telekommunikationssysteme, Lichtwellenleiterschichten in elektrisch-optische Platinen zur optischen Datenübertragung in Computern und fluidische Kanalstrukturen für Lab-on-Chip Anwendungen.
Aktuelle Forschungsprojekte beschäftigen sich u.a. mit optischen Licht-lenkenden Mikrostrukturen, die zur verbesserten Tageslichtnutzung in Gebäuden in Fensterelemente integriert werden können, und mit fluidischen Mikro- und Nanostrukturen, mit deren Hilfe das Prinzip des solargetriebenen Wassertransports in Pflanzen in technischen Systemen umgesetzt werden soll. (Künstlicher Baum)



Lehre: In der Lehre wird vom AG MST für den Bachelor-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik die Pflichtvorlesung "Werkstoffe der Elektrotechnik" im Modul "Technologie" gehalten. Im Masterstudiengang Elektrotechnik und Informationstechnik wird im Studienschwerpunkt Mikrosystemtechnik die Pflichtvorlesung "Mikrostrukturtechnik" und die Wahlpflichtvorlesung "Komponenten der Integrierten Optik" angeboten.
Als Service-Veranstaltung für die Fakultät Maschinenbau wird die Vorlesung "Grundlagen der Elektrotechnik" für die Studiengänge Maschinenbau und Logistik durchgeführt.
Das Dortmunder MST-Seminar – eine Veranstaltungsreihe der Dortmunder MST-Factory – wurde am 17. November 2010 von Dr. Michael Kahl von der Raith GmbH und Prof. Dr. Andreas Neyer vom AG MST der TU-Dortmund als Tandemvortrag gestaltet. Das Thema des Vortrags lautete:
Übertragung von Nano- und Mikrostrukturen durch Replikationstechniken in Kunststoffe und Metalle.
Im Rahmen des Vortrags wurden Ergebnisse aus einem aktuellen Forschungsprojekt vorgestellt, welches zusammen mit der Firma Temicon (ansässig in der MST Factory) durchgeführt und vom Land NRW gefördert wird. Als eindrucksvolles Beispiel wurden Nanosiebe präsentiert, welche die Möglichkeit bieten, Bakterien aus frischer Milch herauszufiltern und sie so – ohne Erhitzung – zu sterilisieren. Dadurch behält die Milch ihren vollen Nährstoffgehalt und macht sie – verglichen mit der herkömmlichen thermischen Sterilisation – zu einem wertvolleren Lebensmittel.
Die Konferenz war eine gute Gelegenheit, bestehende Kontakte zu etablierten Firmen aufzufrischen und neue Firmen auf dem Gebiet der Mikro- und Nanotechnik kennenzulernen.
10 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Physik sowie 4 Preisträger des Wettbewerbes „Jugend forscht“ in der Kategorie Physik vom Goethe Gymnasium in Ibbenbüren besuchten mit ihrem Physiklehrer Herrn Förster am 25. März das Arbeitsgebiet Mikrostrukturtechnik.
Nach einer Einführung in die Forschungsaktivitäten des Arbeitsgebietes durch Prof. Neyer konnten die Schülerinnen und Schüler die Herstellung von Mikrostrukturen im Reinraum hautnah miterleben. Die dazu notwendige Verkleidung mit Reinraumanzügen bereitete ein besonderes Vergnügen. Die Funktion mehrerer hergestellter Mikrostrukturkomponenten wie Lichtwellenleiter und Tageslichtlenkplatten wurde anschließend im Optiklabor demonstriert.
Nach einem kräftigen Mensaessen erläuterte Prof. Stolze von der Fakultät Physik die Besonderheiten eines Physikstudiums an der TU- Dortmund sowie die glänzenden Berufsaussichten für Physiker. Bei strahlendem Sonnenschein ging es gegen 15 Uhr wieder auf die Heimreise mit hoffentlich vielen positiven und lange nachwirkenden Erinnerungen.Seit dem 08. Mai 2009 fördert das Land NRW im Rahmen der NanoMicro Initiative das Verbund-Forschungsvorhaben "Durchsatz- und kostenoptimierte Elektronenstrahllithographie für MST-Anwendungen".
Dieses Projekt wird vom AG MST im Verbund mit den Firmen Raith GmbH und der Firma Temicon durchgeführt, beide mit Sitz in bzw. neben der MST-Factory auf dem Gelände Phoenix West in Dortmund.
Vorrangiges Ziel des Projektes ist es, eine produktionstaugliche und marktfähige Technologie zur Herstellung von Nanostrukturen auf relativ großen Flächen (15cm x 15cm) mit industriellen Methoden zu entwickeln.
Spezielle Aufgabe des AG MST ist die Erarbeitung einer UV-Nanoimprint Technologie zur Herstellung nanoporiger Folien in Kunststoff und Metall mit einem anschließenden Technologietransfer an die beiteiligten Industrieunternehmen. In einem eigenen Demonstrator sollen nanoporige Folien dazu verwendet werden, die Wirkung von Pflanzenblättern, speziell den solargetriebenen Wassertransport durch Transpirationssog und die Kühlwirkung durch Verdunstungskälte, technisch nachzuempfinden und nutzbringend umzusetzen.
Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird von Frau Dipl.-Ing. MSc. Evelyn Drabiniok bearbeitet.